EKG (Elektro-Kardiographie)

Im Herzen befindet sich ein spezielles Reizbildungs und -leitungssystem, in dem die elektrische Erregung entsteht und sich ausbreitet. Sie bewirkt, dass sich das Herz kontrahiert und damit Blut durch den Körperkreislauf pumpt.

 

Der Arzt erhält durch das Elektro-Kardiogramm Auskunft über:

 

  • Herzrhythmus und -frequenz
  • Störungen der Erregungsbildung, -ausbreitung und -rückbildung im Erregungsleitungssystem und in der Herzmuskulatur

 

Durch Kurvenveränderungen im Elektro-Kardiogramm lassen sich folgende Erkrankungen erkennen:

 

  • Herzinfarkt: Es werden Herzmuskelzellen zerstört. In diesem Bereich findet keine Erregung mehr statt, was zu typischen Signalen im EKG führt.
  • Erkrankungen der Herzkranzgefäße: Durch die geringere Durchblutung eines bestimmten Muskelareals kommen Erregungs-Rückbildungs-Störungen zustande.
  • Überdosierung bestimmter Medikamente;
  • Mangel oder Überfluss bestimmter Mineralstoffe - einige davon beeinflussen die Reizleitung;
  • Vorhofflimmern oder -flattern, Kammerflimmern oder -flattern;
  • Zu langsamer Herzschlag (Bradykardien) bei Erkrankungen des Sinusknotens oder AV-Knotens;
  • Herzmuskelentzündung (Myokarditis);
  • Herzbeutelentzündung (Perikarditis);
  • Das EKG kann auch Hinweise auf eine Verdickung der Herzwand oder abnorme Belastung des rechten bzw. linken Herzens liefern.

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